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Montag, 30. März 2015, 10:03 Uhr

CogniToys – so könnte die Spielzeugwelt der Zukunft aussehen



 

Dass sich die Technik immer mehr ihren Weg in die Kinderzimmer bahnt, haben wir ja schon in unserem Beitrag über die Nürnberger Spielwarenmesse festgestellt. Hersteller wie Mattel und Elemental Path gehen hier aber noch einen Schritt weiter. Drängende Fragen der Kids sollen in Zukunft nicht die Eltern, sondern Barbie, Dino und Co. beantworten.

 

Fragen über Fragen – Connected Toys liefern die Antworten

 

Connected Toys sind per WLAN mit dem Internet verbunden und sollen den Kindern ganz neue Spielewelten eröffnen. Im Falle des CogniToys Dinos von Elemental Path und der Hello Barbie von Mattel dient die Internetverbindung dazu, den Kids Fragen zu beantworten. Das Spielzeug bietet also nicht einfach einige einprogrammierte Sätze, sondern es interagiert mit den Kindern. Sie stellen eine Frage – der Dino oder die Barbie beantworten sie.

 

Doch auch wenn die Funktionsweise von Hello Barbie und dem CogniToys Dino identisch erscheinen, gibt es einige gravierende Unterschiede:

 

Die Barbie befindet sich pausenlos im Empfangsmodus. Alle Sprachdaten werden aufgezeichnet, an den Mattel Server weitergeleitet und anschließend eine passende Antwort geliefert. Der Hersteller begründet diesen Daueraufnahmemodus mit dem Ziel, so viel Informationen wie möglich zu den Vorlieben der Kinder zu sammeln, z.B. anderes beliebtes Spielzeug, Lieblingsfarbe oder Lieblingstiere. Diese Informationen sollen in die folgenden Gesprächen mit einfließen.

 

Der Dino von Elemental Path hingegen wird erst zum Leben und damit auch zum Sprechen erweckt, wenn ihm die Kids auf den Bauch drücken. In dem kleinen, grünen Spielzeug steckt eine hochkomplizierte Technik. Die Daten werden über IBM Watson verarbeitet, einem Computerprogramm auf Basis von künstlicher Intelligenz. Damit soll CogniToys auch komplexe Kinderfragen verstehen und passende Antworten liefern.

 

Alles den Maschinen überlassen?

 

Kritiker bemängeln an dem Spielzeug einerseits das mögliche Szenario, dass Eltern statt mit ihren Kindern zu reden, ihnen einfach die Barbie oder den Dino vorsetzen, um ihre Ruhe zu haben und dem Spielzeug die Bildung und die Erziehung zu überlassen. Andererseits sehen Kritiker Risiken beim Daten- und Jugendschutz. Immerhin ist das Spielzeug ständig mit dem Internet verbunden.

 

Fakt ist: Die moderne Technik von Smartphones und Co. wird vor dem Kinderzimmer nicht halt machen. Entscheidend ist aber, wie man damit umgeht und in welchen Situationen diese Spielzeuge sinnvoll sind. Als Eltern müssen Sie sich klar sein, dass weder der Dino noch die Barbie ein menschliches Gespräch ersetzen können. Sie sollten den kleinen Grünen und die perfekt Gestylte also eher als eine Ergänzung für den Wissensdurst der Kids verstehen, nicht jedoch als einen Ersatz.



Geschrieben von: Tobias



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