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Mittwoch, 26. Oktober 2016, 09:10 Uhr

Kinder vor Erkältungen schützen – Der Herbst zieht ein


Kinder vor Erkältungen schützen - Der Herbst zieht ein

Auch ein junges Immunsystem muss erst Schritt für Schritt wachsen. Nicht die kalte Jahreszeit an sich beschert unseren Kindern vermehrt Erkältungen. Oft ist es die falsche Kleidung und eine unzureichende Hygiene. Der kindliche Organismus wird plötzlich mit einer Vielzahl an Keimen konfrontiert, die es so geballt vorher nicht kannte. Besonders die erste Zeit im Kindergarten ist sehr häufig von einer verschnupften Nase begleitet. Doch keine Angst: sechs bis zehn Erkältungskrankheiten im Jahr sind bei Kleinkindern keine Seltenheit.

 

Via Tröpfcheninfektion werden Viren beim Sprechen, Husten und Niesen im Handumdrehen übertragen. Doch wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Kind am besten schützen können und was zu tun ist, wenn die Erkältung erstmal Einzug gehalten hat.

 

Der Zwiebellook – wie richtige Kleidung vor Krankheit schützt

Um ein Auskühlen über den Kopf zu verhindern sind Mützen das A und O des Herbstoutfits. Das gilt nicht nur für Säuglinge, sondern auch für Kleinkinder. Eine Unterkühlung würde zum Herabfahren des Immunsystems führen und damit Viren und Bakterien Tür und Tor öffnen. Als Faustregel gilt: Unter 10 Grad Celsius Außentemperatur wird eine Strumpfhose drunter getragen. Das ermöglicht ein Herumtoben in Strumpfhose im Kindergarten, ohne dass die Kleinen gleich ins Schwitzen geraten. Geht es nach draußen an die kühle Luft, kommt die zweite Schicht Hosen zum Einsatz. Schals und Tücher sehen nicht nur absolut schick aus, sie halten auch Hals und Bronchien schön warm.

 

Babyhaut ist sehr zart und empfindlich. Am besten tragen Kinder nur natürliche Baumwolle oder Seide direkt auf Ihrer Haut. Darüber bietet sich ein atmungsaktives Langarm-Shirt an. Besonders im Herbst erreichen die Temperaturen auf dem Weg in Kindergarten oder Schule manchmal kaum die 5 Grad Marke und nachmittags hüpft Ihr Kind bei fröhlichem Sonnenschein und wohlig warmen 15 Grad nach Hause. Mehrere dünne Kleidungsschichten, die nach Bedarf an- oder ausgezogen werden können, sind hier Gold wert.

 

Effektive Maßnahmen zur Vorbeugung

Schützen Sie das kindliche Immunsystem vor einer unnötigen Belastung und halten Sie besonders in den ersten Lebensmonaten ihren Besuch dazu an, auf Abstand zum Kind zu bleiben und sich vorher gründlich die Hände zu waschen. Vorbeugend gilt es das Kinderzimmer regelmäßig zu lüften, besonders vor dem Schlafengehen. Eine Raumtemperatur von 18 Grad Celsius ist zum Schlafen optimal. Damit die Raumluft nicht zu trocken wird, stellen Sie einfach eine Schüssel mit Wasser in das Schlafzimmer oder hängen feuchte Tücher auf.

 

Beim Husten Hand vor den Mund! Oder besser noch, Sie motivieren Ihr Kind in die Armbeuge zu husten. So werden die Viren und Bakterien des Kindes nicht im Raum verteilt und alle Umstehenden schützen sich zumindest ein bisschen vor einer Ansteckung. Wer sich täglich mehrmals die Hände wäscht, verringert das Risiko sich mit Atemwegsinfekten zu infizieren enorm. Die Hände bleiben besonders bei Kindern die Hauptübertragungsquelle. Besonders in den ersten Monaten und Jahren stecken sich die Kleinen ihre Hände gern in den Mund und fangen sich so schnell eine Erkältungskrankheit ein.

 

Wie mein Kind wieder gesund wird

Trinken, trinken, trinken: eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hält die Atemwege feucht und lindert die Symptome. Beim Schlafen kann es helfen, den Oberkörper des Kindes durch ein unter das Bettlaken geschobenes Kissen zu erhöhen. So bekommt Ihr Baby besser Luft und hustet effektiver ab. Ab einem Alter von 4 Jahren sind Kinder erst in der Lage, sich selbst die Nase zu putzen. Bis dahin ist die elterliche Hilfe beim Schnauben unablässig. Auch wenn Ihr Kind schon mitten in einer Erkältung steckt, ist ein Gang an die frische Luft immer noch das Beste. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind viel Ruhe erhält. Eine verschleppte Erkältung kann sonst schnell mit einer Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung einhergehen.

 

Wenn der Ansturm an Bakterien und Viren erfolgreich abgewehrt wurde, bildet sich eine Immunität aus. Jede überstandene Krankheit ist ein Meilenstein für das kindliche Immunsystem und stärkt es für die Zukunft.



Geschrieben von: Tobias



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