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Dienstag, 28. April 2015, 18:04 Uhr

Ravensburger – vom kleinen Verlag zum weltbekannten Medienunternehmen


Ravensburger

Mit dem heutigen Blogbeitrag möchten wir eine Reihe starten, bei der wir in regelmäßigen Abständen Spielzeughersteller vorstellen. Den Anfang nimmt das Unternehmen Ravensburger aus Baden-Württemberg. Was Ende des 19. Jahrhunderts als kleiner Verlag für Fachveröffentlichungen begann, ist heute ein weltweit tätiger Konzern mit zahlreichen Tochterunternehmen.

Die Anfänge von Ravensburger


Sowohl inhaltlich als auch materiell eine hohe Qualität bieten – diesen Anspruch hatte das Unternehmen von Beginn an und hat es natürlich auch heute noch. Nach der Verlagsgründung im Jahr 1883 gab Ravensburger unter der Leitung von Otto Robert Maier zunächst Vorlagen für Bau- und Handwerkskunst heraus. Das erste Gesellschaftsspiel erschien schon ein Jahr später und trug den Titel „Reise um die Erde“. Zur gleichen Zeit erschienen die ersten Jugenderzählungen.

Um 1900 beinhaltete das Verlagsangebot u.a. Bücher mit Erzählungen und Romanen, Bilderbücher, Fachliteratur, Sachbücher, kunsttechnische Anleitungen und Spielzeug wie Quartette und Brettspiele. Ab 1912 begann Ravensburger, Spiele und Bücher aus seinem Programm zu exportieren.

Die 60er Jahre: Ravensburger wird ein großes Medienunternehmen


Nach dem Tod von Otto Robert Maier im Jahr 1925 übernahmen seine Söhne Eugen, Otto und Karl den Verlag. In den folgenden drei Jahrzehnten konzentrierte sich Ravensburger vor allem auf Buchveröffentlichungen. Darunter dominierten vor allem Bücher für die Kunst- und Werkerziehung, Fachbücher aus dem Bereich Kunsthandwerk sowie Spielanleitungen und Beschäftigungsvorschläge für Kindergärtnerinnen und Mütter. Aber auch zahlreiche Gesellschaftsspiele waren schon im Programm.

Von den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs war Ravensburger kaum betroffen und konnte daher fast ohne größere Einschränkungen in den Jahren nach Kriegsende weiterarbeiten. Ein besonders starkes Wachstum hatte das Unternehmen zu Beginn der 60er Jahre zu verzeichnen. Damals setzte Ravensburger den Grundstein für das heutige riesige Medienunternehmen. Allein in Ravensburg nimmt der Verlag heute eine Fläche von 40.000 Quadratmetern ein. Außerdem entstanden zahlreiche Tochterunternehmen wie z.B. die Ravensburger Freizeit- und Promotion GmbH und die Ravensburger Digital GmbH.

Spiele- und Bücherwelten für jedes Alter


Bis heute ungebrochen erfolgreiche Spieleklassiker aus dem Hause Ravensburger sind „Memory“, „Malefiz“ und „Fang den Hut“. Besonders großen Erfolg hatte vor allem Memory, von dem Ravensburger bis heute mehr als 50 Millionen Stück verkauft hat. Die ersten Puzzles von Ravensburger erschienen 1964. Sie waren entscheidend an der weltweiten Verbreitung des Markennamens beteiligt. Heute stellt das Unternehmen rund 10 Millionen Puzzles pro Jahr her.

Zu den modernen Klassikern von Ravensburger zählen u.a. „Das verrückte Labyrinth“, „Scotland Yard“ und „Das Nilpferd in der Achterbahn“. Dass der Verlag auch dem Einzug der Technik in die Kinderzimmer gerecht wird, zeigt sich eindrucksvoll im TipToi-System. Dieses Lernsystem bietet Kindern die Möglichkeit, mithilfe eines Stifts spielerisch die Welten von Tieren, Pflanzen, Technik und vielem mehr zu erkunden.



Geschrieben von: Tobias



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