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Montag, 01. Juni 2015, 16:06 Uhr

Schmidt Spiele – der Erfinder von Mensch ärgere dich nicht


Mensch ärgere Dich nicht

Das erste Spiel von Schmidt Spiele ist zugleich auch das berühmteste und hat den Verlag weltweit bekannt gemacht: Mensch ärgere dich nicht. Heute gehören neben diesem Klassiker auch viele weitere Spiele des Verlags zum festen Repertoire im Kinderzimmer.

Vom den Anfängen bis heute


Um 1907 entwickelte Josef Friedrich Schmidt das Spiel „Mensch ärgere dich nicht“ und bildete damit die Basis für sein Verlagshaus „Schmidt Spiele“. Das Verlagsangebot beinhaltete Familienspiele, ErwachsenenspieleKinderspiele und Puzzles. Nach dem Tod von Schmidt im Jahr 1948 führte seine Frau den Verlag weiter.

Zuvor, 1936, hatte sich allerdings Schmidts Sohn Franz selbstständig gemacht und in Nürnberg die Spielefirma Franz Schmidt Nürnberg gegründet. Nach dem Krieg wurde diese nach München verlegt. 1970 wurden beide Firmen unter dem Namen „Schmidt Spiel und Freizeit“ vereint.

1997 musste Schmidt Konkurs anmelden und wurde daraufhin von Blatz Spieleverlag in Berlin übernommen. Die Produkte wurden und werden aber weiterhin unter dem Namen Schmidt Spiele vertrieben.

Ein ewiger Renner – Mensch ärgere dich nicht


Das Spiel beruht eigentlich auf antiken Vorbildern, nämlich auf dem indischen Laufspiel „Pachisi“. Auch der englischen Nachfolger, das sogenannte „Ludo“, gilt als Inspiration für Josef Friedrich Schmidt.

Der Mensch-ärgere-dich-nicht-Prototyp war ein Hutkarton als Spielbrett mit aus Holzklötzchen geschnitzten Figuren. Der große Erfolg blieb nach der Veröffentlichung des noch in Handarbeit gefertigten Spiels aber aus. Erst als Schmidt 1914 das Spiel in Serienproduktion anfertigen ließ und diese als Sachspende in verschiedenen Lazaretten verteilte, wurde „Mensch ärgere dich nicht“ rasend schnell bekannt und beliebt.

Schon nach Ende des ersten Weltkriegs hatte Schmidt mehr als eine Million Spiele verkauft. Heute gehen laut Aussagen des Verlags jedes Jahr rund 400.000 Mensch-ärgere-dich-nicht-Exemplare über den Ladentisch bzw. werden online verkauft.

Weitere Klassiker aus dem Hause Schmidt


Neben „Mensch ärgere dich nicht“ hat Schmidt Spiele viele weitere Produkte herausgebracht, die heute zu den beliebtesten Gesellschaftsspielen zählen. Dazu gehören Kniffel, Das schwarze Auge, Ligretto und Qwirkle. Qwirkle wurde übrigens 2011 als Spiel des Jahres ausgezeichnet. Außerdem vertreibt Schmidt seit 1993 die Spiele des Hans-im-Glück-Verlags, wozu erfolgreiche Produkte wie Carcassonne, Thurn und Taxis und Dominion gehören.

Neben Brettspielen und Würfelspielen gibt es von Schmidt eine stattliche Auswahl an Plüschtieren. Eine ganz eigene Plüschtier-Spielewelt haben hier mittlerweile die Sorgenfresser erobert – kleine flauschige Stofffiguren mit großen Augen und einem Reißverschlussmund. Einfach die Sorgen auf ein Stückchen Papier aufmalen, aufkleben oder aufschreiben und ab damit in die nimmersatten Sorgenfresser.



Geschrieben von: Tobias



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