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Mittwoch, 14. Oktober 2015, 11:10 Uhr

Vom Winde bewegt – Windspiele und Windräder selbst basteln


Windrad

Drehend und klimpernd geht es bei unserem heutigen Basteltipp zu. Denn wir nehmen uns einem der Hauptthemen des Herbstes an: dem Wind. Der gibt bekanntermaßen nicht nur Drachen den richtigen Schub nach oben, sondern sorgt auch beim Windspiel und beim Windrad für Bewegung. Wir stellen Ihnen zwei kurze Anleitungen vor, mit denen Sie und Ihre Kinder in Windeseile eine farben- und klangfrohe Dekoration für Garten und Balkon basteln können.

Windrad in klassischer Ausführung


Bei unserem ersten Bastelvorschlag entsteht ein schlichtes, klassisches Windrad mit vier Flügeln. Dafür benötigen Sie:

- bunte Pappe, Tonpapier oder farbige Folien, z.B. von Heftern
- Bleistift oder Kugelschreiber
- Lineal
- Schere
- Rundholzstab oder Ast (möglichst mit gerader Form)
- Stecknadel mit stärkerem Kopf, Nagel mit breitem Kopf oder eine Pinnwandnadel
- Hammer
- kleine Holzperle mit Loch

1. Schneiden Sie ein Quadrat mit beliebiger Seitenlänge aus der Pappe/Folie, je nachdem welchen Durchmesser das Windrad haben soll.
2. Zeichnen Sie die Diagonalen mit einem Stift nach und markieren Sie jede Diagonale vom Mittelpunkt aus in einer Entfernung von ca. einem Drittel der Gesamtlänge. Der Abstand vom Mittelpunkt muss auf jeder Linie gleich lang sein.
3. Schneiden Sie das Quadrat an jeder Ecke bis zur Markierung ein.
4. Biegen Sie die Ecken in die Quadratmitte, sodass alle Ecken leicht übereinander liegen. Danach die Stecknadel/den Nagel/die Pinnwandnadel an dieser Stelle durch alle Lagen durchstecken, sodass die Ecken in der Mitte gehalten werden.
5. Anschließend wird die Holzperle „aufgefädelt“ und die Nadel/der Nagel mit einem Hammer in den Holzstab geschlagen. Am besten hält einer den Stab, während der andere den Nagel bzw. die Nadel befestigt. Nicht zu tief einschlagen, damit sich das Rad noch drehen kann.

Wer möchte, kann die Verbindung von Stab und Rad auch über einen Korken herstellen: Bohren Sie für die Stabbefestigung mithilfe eines Holzbohrers quer durch den Korken ein Loch und stecken Sie dort den Ast bzw. den Stab hinein, evtl. noch mit Alleskleber befestigen. Anschließend drücken Sie die Nadel/den Nagel nach dem Durchstechen des Papiers und dem Auffädeln der Holzperle in die Mitte der Rundfläche des Korkens. Fertig ist das Windrad.

Windspiel aus Urlaubsmitbringseln und Sammlungen vom Herbstspaziergang


Sie haben beim Strandurlaub mit Ihren Kindern kleine Steinchen, Muscheln oder gar Fossilien gesammelt? Perfekt, denn diese bilden die tönende Grundlage für unser Windspiel. Aber auch andere Naturmaterialien vom Herbstspaziergang eignen sich, z.B. Eicheln, Kastanien, kleine Äste und Zweige, Eichelhütchen oder Bucheckern. Dazu können Sie viele weitere Überbleibsel aus der Bastelkiste einsetzen, z.B. Perlen aus Holz, Glas oder Metall, Mini-Blumentöpfe, Knöpfe, kleine Glasflaschen, Kronkorken oder Keramikscherben –  Hauptsache ist, dass sich die Objekte mit einem Strick, z.B. Wolle oder Paketschnur verbinden und befestigen lassen.

Neben diesen Materialien benötigen Sie noch eine „Grundlage“, an der die Kleinteile befestigt werden. Dafür eignet sich z.B. eine halbe Kokosnuss, ein dickerer, kurzer Ast (von der Rinde befreit und an den Enden glatt geschliffen) oder eine Holzplatte. Verwenden Sie eine Kokosnuss oder eine Holzplatte, müssen Sie zuerst rundum im gleichmäßigen Abstand Löcher am Rand bohren. Beim Holzstab können Sie die Windspielelemente einfach mit einem Strick in gleichmäßigen Abständen um den Stab wickeln.


Die Kleinteile werden in Form von Ketten mithilfe eines Stricks aneinander gefügt. Sie müssen sich nicht unbedingt berühren, können aber auch direkt aneinander liegen. Achten Sie aber gerade bei der Verwendung von Steinen darauf, dass das Windspiel nicht zu schwer wird und dass das Gewicht gleichmäßig über die gesamte Aufhängung verteilt wird.

Für das fertige Windspiel müssen Sie nur noch einen windigen Platz auf Balkon, Terrasse oder im Garten finden und schon wir die Herbstfarbenpracht um eine schöne klangvolle Note ergänzt.



Geschrieben von: Tobias



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