✯ Lieferung in 1 - 2 Werktagen ✯ Günstiger Versand ✯
Montag, 10. November 2014, 13:11 Uhr

Was tun, wenn das Kind nicht durchschläft?


Sterntaler Spieluhr Mabel

Lange, schlaflose Nächte, Übermüdung, Stress – wenn die Kleinen nicht durchschlafen können, leiden in der Regel alle Familienmitglieder darunter. Dabei tauchen die Schlafprobleme bei Kleinkindern aller Altersgruppen auf und lassen sich fast immer auf unregelmäßige Zubettgeh-Gewohnheiten zurückführen.

Durchschlafen vs. Ruhezeiten


Bevor wir uns näher mit den Ursachen der Schlafstörungen beschäftigen, möchten wir erst mal klären, was es eigentlich bedeutet, dass ein Kleinkind durch schläft. Viele Eltern haben nämlich recht unrealistische Erwartungen, wenn Sie davon ausgehen, ihr Kind müsste zehn bis zwölf Stunden ohne Unterbrechung durchschlafen. Normal sind für einen Säugling nachts aber nur sechs bis acht Stunden. Es ist also völlig normal, wenn das Kind schon wieder gegen 1 Uhr nachts aufwacht, wenn es 19 Uhr einschläft.

Natürlich hat das Kind einen höheren Schlafbedarf als die angesprochenen sechs bis acht Stunden, aber dieser Bedarf verteilt sich eben unregelmäßig über 24 Stunden hinweg und kann nicht mit einem 12-stündigen nächtlichen Dauerschlaf „gelöst“ werden.

Kleinkinder ticken eben anders


Die Schlafzyklen bei Kleinkindern weichen deutlich von denen der Erwachsenen ab. Bei einem Erwachsenen dauert ein Zyklus aus Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumphase etwa 90 Minuten, bei kleinen Kindern jedoch nur rund 60 Minuten. Außerdem kommt es bei Kindern viel häufiger vor, dass sie schon nach wenigen Schlafzyklen wieder aufwachen.

Dass die Kinder in den Wachphasen zu weinen oder zu schreien anfangen, kann viele Ursachen haben. Bei einigen liegt es an einem Albtraum, andere haben einfach Angst, wenn sie aufwachen und das gewohnte Gesicht von Mutter oder Vater fehlt. Viele Eltern begehen hier den Fehler, sich zu sehr um das Kind zu kümmern oder es gar ins elterliche Bett zu holen. Das Schlafproblem wird damit nicht gelöst, da sich das Kind daran gewöhnt und diese Rituale jede Nacht wieder einfordert. Die Probleme könnten sich dadurch also noch verschlimmern.

Feste Regeln für besseres Ein- und Durchschlafen


Der wichtigste Punkt, um die Schlafprobleme zu lösen, sind feste, gleichmäßige Zubettgeh-Rituale, unabhängig vom Alter des Kindes. Sie helfen dem Kind bei der Orientierung und geben ihm Sicherheit. Nach einer Eingewöhnungszeit verinnerlicht das Kind Vorgänge wie Ausziehen, Waschen, Zähneputzen, Vorlesen oder Sandmännchen schauen und ist somit auch wesentlich ruhiger, wenn es ums Schlafen geht.

In der halben Stunde vor dem Schlafengehen sollten Sie zu viele Reize auf einmal vermeiden. Das würde das Kind nur zu sehr aufwühlen, was weder dem Einschlafen noch dem Durchschlafen hilft. Am besten beschäftigen Sie sich in dieser halben Stunde ruhig mit dem Kind, zum Beispiel indem Sie etwas vorlesen.

Auch Einschlafhilfen wie Mobiles können helfen, vorausgesetzt, sie lenken das Kind nicht zu sehr ab, sodass es eher vom Schlaf abgehalten wird. Sehr gut wirken auch Spieluhr-Mobiles, da sie das Kind durch akustische Reize in den Schlaf wiegen. Eine bekannte und beliebte Melodie vermittelt dem Kind Geborgenheit.


Fazit:

Wenn Sie Ihr Kind beim Durchschlafen unterstützen möchten, sollten Sie immer auf dessen Schlafrhythmus eingehen und aus diesem Rhythmus heraus feste Zubettgeh- und Schlafrituale entwickeln.



Geschrieben von: Tobias



Jetzt kommentieren




 

Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
Ausgegeben in 0.16 Sek. durch yanis42