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Montag, 04. Juli 2016, 15:07 Uhr

Zwei Kinder, ein Zimmer – Einrichtungstipps für das geteilte Spiele-Reich





In Großstädten mit einer hohen Ballungsdichte kommt es häufiger vor, dass sich zwei Kinder ein Zimmer teilen, sei es, weil die Mieten hoch sind oder weil einfach eine Wohnung mit zwei gleich großen Kinderzimmern schwierig zu finden ist. Am besten funktioniert die Zweisamkeit, wenn zwischen den Kindern nur ein geringer Altersunterschied herrscht, auch wenn das kein Garant für Harmonie ist. Wir haben für Sie ein paar Tipps, wie Sie das Kinderzimmer für Zwei am besten einrichten bzw. aufteilen.

Möglichkeiten, die Raumgröße zu beeinflussen

Teilen sich zwei Kinder ein Zimmer, ist Platzmangel oft das größte Problem. Es sollte möglichst nicht das kleinste Zimmer der Wohnung als Kinderzimmer gewählt werden. Evtl. können Sie doch das Schlafzimmer in das kleinere Zimmer „verschieben“ und erhalten damit ein größeres Reich für die Kleinen. Falls das keine Option ist, könnte eine Auslagerung bestimmter Kinderzimmer-Bereiche eine Lösung sein. Ist es bspw. möglich, den Kleiderschrank im Flur unterzubringen oder eine Mal- bzw. Spielecke im Wohnzimmer zu ergänzen? Muss wirklich jedes Spielzeug im Kinderzimmer untergebracht werden, z.B. alles, was unter den Bereich Outdoor fällt? Der gewonnene Platz bietet einerseits mehr Fläche zum Spielen und macht den ganzen Raum gleich viel offener.

Optimale Raumaufteilung schafft ebenfalls Platz

Auch wenn die Kinder gern zusammen spielen und toben, sollte doch jeder sein eigenes Reich haben, in dem er sich zurückziehen kann. Das könnte einerseits durch eine Raumtrennung mit Möbeln oder Textilien geschehen, andererseits, indem die jeweiligen Zimmer-Bereiche in einem bestimmten Farbton bzw. Einrichtungsstil gehalten werden. Achten Sie bei der Trennung mittels Raumteiler darauf, dass in beiden Bereichen gleiche natürliche Lichtverhältnisse herrschen, um kein Kind zu benachteiligen.

Da die Teilung das Kinderzimmer optisch verkleinert, sollten Sie bei einem kleinen Zimmer als Trennung Elemente wählen, die zugleich Stauraum bieten, z.B. Rücken an Rücken gestellte Schränke oder Regale. Auch ein Etagenbett oder Hochbett bietet sich als Raumteiler an. Apropos Stauraum – dieser ist bei einem Kinderzimmer für Zwei besonders wichtig, immerhin sind dann oft wesentlich mehr Spielsachen vorhanden. Nutzen Sie also die Raumhöhe oder integrieren Sie Objekte wie das Hochbett/Etagenbett in die Spielwelten. Wird dieses z.B. mit Vorhängen als Höhle oder Burg gestaltet, ist das Bett zugleich ein Abenteuerspielplatz. Sehr gut funktioniert das auch mit sogenannten Modulmöbelstücken, z.B. Boxen, die sich nach Bedarf kombinieren lassen und aus Tisch und Stühlen schnell ein Haus machen.

Hoher Altersunterschied kann viele Probleme verursachen

Ist eines der Kinder mehrere Jahre älter als Bruder oder Schwester, gibt es oft mehr Konflikte als zwischen fast gleichaltrigen Kindern. Zu Auseinandersetzungen kommt es dann z.B., wenn das ältere Kind schon in die Schule geht und Ruhe für die Schulaufgaben benötigt oder wenn es aus Altersgründen anderes Spielzeug bevorzugt oder andere Interessen hat. Dabei kann es auch zu einer gefühlten ungerechten Verteilung des gemeinsam genutzten Kinderzimmers kommen, z.B. weil das eine Kind einen Schreibtisch hat, das andere aber nicht, da er noch nicht notwendig ist.

Erklären Sie in diesem Fall beiden Kindern, welche Bedürfnisse der jeweils andere hat und warum eine Einrichtung des Zimmers so vorteilhafter ist, auch wenn vielleicht auf den ersten Blick ein Kind mehr hat. Um Konflikte zu vermeiden, ist es sinnvoll, wertvolle Spielsachen des älteren Kindes weiter nach oben zu platzieren, z.B. auf einen erhöhten Regalboden, sodass das kleinere Kind gar nicht erst diese Spielsachen erreicht.

Farbgestaltung – gleich oder nach Lieblingsfarben?

Sind beide Bereiche strikt getrennt, ist durchaus eine ganz unterschiedliche Farbgestaltung möglich. Ansonsten ist es vorteilhaft, wenn Sie bei der Einrichtung Möbel, Wohntextilien usw. in einem einheitlichen Farbton halten, um mehr Ruhe in den Raum zu bringen. Es müssen ja nicht unbedingt die gleichen Möbel sein, ein gemeinsamer Grundton reicht meist schon. Trotzdem können für beide Seiten individuelle Details gestaltet werden, z.B. durch Wandtattoos, Poster, Sticker oder unterschiedliche Schrankknöpfe.



Geschrieben von: Tobias



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